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Der Nussbaum – M. Meixner

Der Vater im Krieg,
die Mutter von vielen anderen Interessen beflügelt
war ich, „das Kind“ der mütterlichen Lieblosigkeit ausgeliefert.
So trug ich meine Traurigkeit zu meinem Nussbaum, der auf einer bunten Wiese stand.
Seine weit ausschweifenden Äste streckten sich behütend über meine Sorgen und Nöte. Er verstand meinen Schmerz, meine Traurigkeit und wenn ich seinen Stamm berührte, strömte die Kraft aus seinen Wurzeln in meine zarten Kinderhände.
Das Rauschen seiner Blätter entfachte meine Fantasie.
Ich hörte ihn sagen: Es bleibt nicht immer so, es kommen auch gute Zeiten, meine kleine Freundin.
So wurden die fehlenden elterlichen Wurzeln mit denen ich aufwachsen sollte, ersetzt durch die starken Wurzeln meines Freundes: „Dem Nussbaum“.
Ich danke ihm heute noch für die Stärke die er mir verliehen hat, denn ich brauchte starke Wurzeln um mein Leben zu meistern.

 4.99

Da steht er nun in voller Pracht,
meine Sorgen habe ich ihm gebracht.
Behütend breitete er sein Äste aus
Kind du musst zurück in dein Sorgen Haus.

Die Zeit heilt Wunden und trocknet Tränen
du brauchst dich ihrer nicht zu schämen.

Seine Blätter raunten mir zu
du trägst schon viel zu große Schuh
deine Seele wurde geschunden
doch in mir hast du einen Freund gefunden,
der dir hilft beim Heilen deiner Wunden,
ich bleibe dir ein Leben lang verbunden.

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